ICC-Profile

 

Das „International Color Consortium“ wurde 1992 gegründet, und schon ein Jahr später wurden die ersten Standards veröffentlicht. ICC- Profile beschreiben die Farbeeigenschaften eines Gerätes, sie dienen dazu Farben über mehrere Systeme und Anwendungen hinweg konstant zu halten.

ICC Profile können in die Dateiformate JPEG, PCT, TIFF, PSD, EPS oder PDF eingebettet werden, wodurch sich aber auch die Dateigröße klarerweise erhöht.

Der ICC Standard beschreibt wie ein Profil aufgebaut ist, aber nicht wie es erstellt wird – was zu Problemen führen kann.

Ein ICC- Profil ist wie folgt aufgebaut:

  • Header
    • Typ (z.B.: mntr – ein Monitorprofil)
    • Farbraum
    • CMM
    • Rendering-Intent
    • File-Info
    • Creation detail
    • ICC/Technische Spezifikation
  • Tag-Tables
  • Copyright
  • Weisspunktangabe

In einem ICC-Profil gibt es verschiedene Geräteklassen d.h. im Profil wird gespeichert für welches Gerät das Profil bestimmt ist.

  • Input-Profile RGB Modell (sncr)
    Scanner, Digitalkamera
  • Display-Profile (mntr)
    RGB Modell für Monitore und Beamer
  • Output-Profile (prtr)
    alle Ausgabesysteme, meist CMYK Modell (sollte min. 350 KB haben, je größer umso genauer)
  • DeviceLink-Profile (link)
    Zwei Ausgabeprofile werden zusammengefasst für Proofzwecke
  • Named Color-Profile (nnmcl)
    Beschreibung der Farbwerte von Sonderfarben (Pantone oder HKS)

 

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