Licht, Farben und das menschliche Sehen
Durch Reizung der Zapfen im Auge werden Farben wahrgenommen, das Auge leitet Informationen über Farbton (beschreibt die Farbart), Sättigung (die Reinheit einer Farbe)und Helligkeit an das Gehirn weiter. Diese Aufteilung der Farbinformationen in Farbton, Sättigung und Helligkeit spielen eine zentrale Rolle bei Definition etlicher Farbmodelle die man in der digitalen Bildbearbeitung kennt (z.B.: RGB, CMYK oder Lab).
Farbwahrnehmung
Obwohl die beiden Sterne die gleiche Farbe haben kommt es uns vor als ob sie unterschiedlich eingefärbt sind.

Auf Grund der weißen Zwischenfläche kommt es zu einer optischen Täuschung, deshalb sollte man bei der digitalen Bildbearbeitung immer einen neutral grauen Hintergrund des Arbeitbereiches und des Desktops verwenden damit solche Täuschungen vermieden werden.
Kontrastwahrnehmung
Zwischen den schwarzen Flächen sieht man graue Punkte obwohl in Wirklichkeit gar keine da sind, diesen Effekt nennt man Kontrastverstärkung. Zu diesem Phänomen kommt es weil sich benachbarte Sinneszellen im Auge bei der Farbweitergabe hemmen. Die starken Kontraste treten dort auf, wo helle und dunkle Bereiche aufeinander stoßen. Dieses Prinzip der Schärfung macht man sich aber z.B. bei Fotos oder in der Bildbearbeitung eigentlich zu nutze. Hohe Farb- bzw. Kontrastunterscheide lassen Bilder schärfer erscheinen.

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